Liebesgeflüster: Das Oxytozin
Erinnert ihr euch?
Vor fast 10 Jahren haben wir unsere Rubriken für unser Aufleben entworfen.
Wir gestehen: beim Liebesgeflüster ist richtig Luft nach oben. Aber jetzt hört und staunt mit uns. Eine von uns zwei schwingt sich auf, um sich auf diesem Gebiet noch ein bisschen schlauer zu machen. Die umfassende Fortbildung heißt Liebe und Sexual-Therapie. Kurz LuST! Was für ein schönes Wortspiel. Die aufgeregte Vorfreude steigt. Am Freitag geht es los. Und ich bin mir sehr sicher, dass ich etwas zu erzählen habe.
Gerade bin ich in der Vorbereitung und ich lese Spannendes und möchte es gerne mit euch teilen. Ich lese gerade über die Auswirkungen von Hormonen auf unser Leben und umgekehrt.
Mein Ausbildungsleiter Wolfgang Hofer zitiert in seiner Arbeit einen Klaus Wilhelm:
„Oxytozin ist das Elixier des Vertrauens und der Zuneigung, das Eltern an ihre Kinder bindet, Liebende unzertrennlich macht, Freundschaften zusammenhält.“ Es sorgt für gegenseitiges Vertrauen und baut sozialen Stress ab.
Im weiteren beschreibt Hofer, dass das Hormon durch alle Formen freundlicher Interaktion, zum Beispiel gemeinsames Lachen oder Singen (:-)) gebildet wird. Es wird durch Liebeserfahrungen angeregt und insbesondere durch zärtliche Körperberührungen verstärkt.
Diese durch Oxytozin ausgelösten Wohlfühleffekte helfen uns auch in medizinischer Hinsicht- sie senken den Blutdruck, entspannen uns, dämpfen die Angstzentren und beruhigen biologische Stresssysteme.
Und so viele Möglichkeiten. Ich suche mir drei aus! Singen, Lachen und….