Der Schlangltag und eine besonders wichtige Frage

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Seit gestern weiß ich, dass Maria Lichtmess, der 2. Februar auch Schlangltag heißt. Alleine die Bedeutung von Lichtmess macht froh. Jetzt hat das Licht überhand über das Dunkle! Wir haben nun ab heute jeden Tag mehr Licht als Nacht! Und gell, das brauchen wir gerade besonders!

Die Kirche weiht an diesem Tag alle Kerzen, die sie für das kommende Jahr brauchen wird. Die Krippe wird weggeräumt, die Weihnachtszeit ist nun endgültig vorbei.

Nach einem keltischen Brauch wird besonders der Göttin des Lichts gedacht: Brigid! Sie soll uns Reinigung, Jugend, Frische, Fruchtbarkeit und Erneuerung bringen!  

Ich glaube, ich werde heute noch einige Kerzen anzünden.

Aber nun nochmals zum Schlangltag. Ich erzähle euch, was einer unserer besonders lieben Blogfreunde mir am Telefon erzählt hat. Früher haben an Lichtmess die Dienstboten auf den Bauernhöfen ihren Dienstgeber gewechselt oder durften ein weiteres Jahr bleiben. Schlangln bedeutet unter anderem, dass an diesem Tag nichts getan werden muss.

Was mir aber gestern im Gespräch mit M, den sehr viel überlegenden Bauern ganz neu war:

Lichtmess war der Tag im Jahr, an dem sich die Paare miteinander überlegen, wie sie miteinander weitertun.

Jetzt ganz plump fachlich gesprochen: eine Reflexionsschleife an einem besonderen Tag. Ich bin begeistert. Als ich es einer Freundin erzählte meinte sie. Echt nur einmal im Jahr?

Ja schon – aber immerhin! Ich interpretiere hier auch Erneuerung und Reinigung und Frische. Es könnte eigentlich auch eine neue Zusage für das Gemeinsame sein. Zum Beispiel darüber nachdenken, wo passen wir besser aufeinander auf?

Was bedeutest du mir?

Am Abend habe ich es einem meiner Söhne erzählt. Dem fällt meistens sofort ein Lied ein. Haindling: Sie Und Er!

Während ich für uns schreibe höre ich es und vom Ellbogen bis in die Fingerspitzen begleitet von Gänsehaut.

Kommentar meines Sohnes: Is scho nit nit kitschig!?

Frauen auf zum Stammtisch!

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Ein neues Jahr in einer eigenartigen Zeit hat begonnen. Kann überhaupt etwas geplant werden?

Und was hat es mit Lebensqualität und Frauen zu tun? Aufleben im Gespräch mit der Trainerin Barbara Kathrein.
Lasst euch überraschen!

Am 20.Jänner wird ein Webinar stattfinden. Einige tolle und mutige Frauen sind schon angemeldet. Ein paar Plätze sind noch frei!

 

Hier weitere Informationen und eure Anmeldemöglichkeit: https://tirol.lfi.at/webinar-lqb-unternehmerinnenstammtisch-jahresplanung+2500+2262687

Wir freuen uns auf euch!

Leit hoit’s zamm

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Der Sonntag hat viele Facetten. Was ich auch besonders mag, ist ein ausgedehntes Frühstück, bei dem uns Daniel, unser jüngerer Sohn besucht. Spannende Diskussionen, die Welt hin und her denken, mitunter auskotzen, was einem so unter der Woche auf die Nerven gegangen ist. Manchmal hören wir Musik, lernen voneinander Neues und schauen interessante Projekte an. Eine inspirierende Zeit!

Am vergangenen Sonntag machten wir einen Ausflug mit der Großfamilie. Daniel wie immer am Steuer- sehr guter Fahrer! (Mamalove sagt er dazu!)

Er müsse uns eine Musik vorspielen. Er habe etwas wiederentdeckt. Haindling! Ich glaub es nicht. Die alten Bayern!

Als unsere Kinder klein waren, lief die CD der bayrischen Rockgruppe auf und ab, während sie am Boden Matchboxautokolonnen bauten, Lego zu fantastischen Bauwerken gestalteten und vor sich hin werkelten.

Ich bin berührt – typisch Mama!

Und der Text: von so einer Aktualität. Daniel meint dann auch noch, dass die Strophe rund um den gschroa moanadn, aufblosenen Sturkopf besonders auf einen über dem Ozean weilenden Politiker passen würde.

Tja: wo er recht hat, hat er recht!

Hier zum Video “Leit hoit´s z´samm”

Ergänzen möchte ich diese Geschichte mit dem Schweizer Schriftsteller Kaspar de Weck, der meint uns allen würde Rücksicht gerade jetzt gut tun. Zusammenhalten beinhaltet wohl auch das gegenseitige Rücksicht nehmen. Besser funktioniert, wenn es von allen Seiten kommt. Ich übe!

Aber seht doch selbst im Text:

Leit hoit’s z’samm,
Sonst dauert’s nimma recht lang
Auf oamoi duad’s a g’scheitn Scheberer
Und dann kracht ois z’samm
Drum Leit’l seid’s g’scheit
Sonst kemma nimma recht weit
Da hoit ma liaba alle z’samm
Sonst dauerts nimma recht lang
A so a gschroa moananda, aufblosener Stoikopf,
A so a totschada, tokada Tramp’l wia der
A so a vierkant Quadratschedl,
So a Maulaff’,
So a großkopfada, dramhappada Depp,
Leit hoit’s z’samm,
Sonst dauert’s nimma recht lang
Auf oamoi duad’s a g’scheitn Scheberer
Und dann kracht ois z’samm
Drum Leit’l seid’s g’scheit
Sonst kemma nimma recht weit
Da hoit ma liaba alle z’samm
Sonst dauerts nimma recht lang

(Songwriter: Hans-jürgen Buchner)

Mit Tesla zur Viehausstellung

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Unsere diesjährige Auftaktklausur führte uns nach Ötz und bei der kleinen Spazierrunde fiel uns ein Bauernladen auf und wir staunten über einen Tesla in der offenen Garage. Der dazugehörige flotte Besitzer erzählte uns stolz, wie er den Strom für Auto und Betrieb selbst herstellt. Und tatsächlich fährt er zu den Versteigerungen mit E-Auto und Anhänger. Und er hat so viel zu erzählen! Uns hat diese positive Lebenseinstellung gefreut. Besonders in den ersten Wochen der Corona-Krise bekam er, dank seines Hofladens, viel erfreuliches Lob und feedback seiner Kundschaft.

“Die Leute schätzen vermehrt die Landwirtschaft und das Bauer-sein und die Arbeit dahinter”, dafür lohnt es sich zu kämpfen und weiterzumachen, meint Andreas Sonnweber vom Reaßnhof.

Hört selbst.

Im Vorbeigehen solchen Menschen zu begegnen! Ein Glück.

Urlaub am Bauernhof – den Menschen begegnen

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Wenn November ist, dann erinnere ich mich gerne an Sommererlebnisse.

An Rosi und Franz-Josef zum Beispiel: die beiden haben ihren Betrieb in Niederösterreich mit viel Engagement für Urlaub am Bauernhof fit gemacht.

In dem Video erzählen sie, wie sich das Vermieten auch auf ihr persönliches Aufleben auswirkt.

Und dass sich die beiden sehr gerne haben (was man unschwer erkennen kann) unterstützt den Erholungswert für ihre Gäste.

Seht selber!

Singendes Urlaubsaufleben

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In meinem heurigen Urlaub, den ich immer wieder gerne bei bäuerlichen Vermieter*innen verbringe- (und wie gut ich mich da erholen kann!)- durfte ich heuer sehr spannende und überraschende Begegnungen erleben.

Und der Abschluss vom Urlaub war nochmals ein Geschenk. Wir waren beim Almsingen im Waldviertel, bei herrlichem Wetter, Saumeisenburger, weiße Spritzer in der Gemeinde St. Oswald. Ich war erstaunt, wieviel Menschen hier mit großer Leidenschaft unter fachkundiger Anleitung gemeinsam singen und jodeln.

Ganz versunken im Singen und gar nicht im Ehrengästemodus-so, als ob es auf der Welt denn jetzt gar nichts mehr Wichtigeres gäbe- entdeckte ich Georg Strasser (Präsident des österr. Bauernbundes).

Unkompliziert (also wir müssen noch technisch besser werden und mit Mikrofon arbeiten- das hat er auch gleich gesehen) ließ er sich auf die Frage von AUFLEBEN ein.

So was lässt uns und hoffentlich auch euch aufleben.

 

 

 

aufsleben: die wichtigsten 3 Dinge

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Wenn der Fachbereich Bildung auf Abteilungsexkursion geht, dann können wir uns sicher sein, dass es uns gelingt, interessanten Menschen zu begegnen. Oberhalb von Sölden haben wir die Bergbäuerin Ingrid nach ihrem persönlichen Aufleben befragt und spontan hat sie geantwortet:

Helga Brunschmid: Ois is bei der Ruah

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Mit unserer Vizepräsidentin Helga Brunschmid verhält es sich so: sie hat eine genauen Blick, bringt Dinge auf den Punkt und nimmt das Leben in die Hand, auch und gerade dann, wenn es nicht leicht ist!

Beim Bundesbäuerinnentag in Salzburg hat sie uns erzählt, was für sie aufleben bedeutet.

Maria Schellhorn

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Der Berg ermöglicht Begegnungen!

So traf ich unverhofft Maria Schellhorn, Kräuterbäuerin aus Reith/Alpbachtal und auf meine Frage, was sie auf aufleben lässt, hat sie eine interessante Antwort für uns.